Objekt(8132): Specksepplehof Specksepplehof

ID: 204409598410
Datum: 28.10.2010
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(8132): Specksepplehof Objektdaten

Straße: keinekeine
Hausnummer: keinekeine
Postleitzahl: keinekeine
Stadt: keinekeine
Regierungsbezirk: Freiburg
Kreis: Rottweil (Landkreis)
Gemeinde: Schramberg
Wohnplatz: Sulgen
Wohnplatzschlüssel: 8325053042
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(8132): Specksepplehof Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(8132): Specksepplehof Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(8132): Specksepplehof Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

BauforschungBeschenhof, Beschenhof 2 (78713 Hintersulgen)
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Bauphasen(8132): Specksepplehof Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Der Specksepplehof wurde im Jahre 1731 (d) vom Bauer Andreas Wößner (seine Initialen stehen neben der Jahreszahl im Sturzstein des Kellers) errichtet. 1759 (a) erbaute der Tagelöhner Mattheus Wößner auf herrschaftliche Erlaubnis auf dem Land seines Bruders ein Tagelöhnerhaus.
1824 (a) findet sich der letzte der Wößners, Isaak Wößner, auf dem Hof. Wenige Jahre später, im Jahre 1843 (a), wird im damaligen Urnummernkataster der Bauer Joseph King als Eigentümer angegeben. Durch Heirat gelangte der Hof schlieslich in Besitz der Familie Mauch.
1929 (a) trug man den Hof in das Verzeichnis der Baudenkmale ein.
1932 (a) wurde der Specksepplehof durch den Mundartforscher Max Lohß in seinem Buch "Vom Bauernhaus in Württemberg und angrenzenden Gebieten" genauestens beschrieben.
1972 (a) wurde das schadhafte Strohdach durch ein Ziegeldach ersetzt. 1979 (a) stand der zum Hof gehörende Speicher den Plänen einer Straßenkreuzung im Wege und wurde im Zuge der Baumaßnahmen abgebrochen.
Am 1. Oktober 1989 (a) brannte der Hof binnen weniger Stunden bis auf die Grundmauern nieder.


1. Bauphase:
(1731)
Bau des Bauernhauses um 1731. (d)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Bauernhaus

2. Bauphase:
(1753)
Bau eines zusätzlichen Tagelöhnerhauses im Jahre 1753. (a)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Tagelöhnerhaus

3. Bauphase:
(1972)
Neudeckung des Daches mit Ziegeln anstelle von Stroh um 1972. (a)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Konstruktionsdetail:
  • Verwendete Materialien
    • Ziegel

4. Bauphase:
(1979)
Abbruch des Speichers. (a)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine

5. Bauphase:
(1989)
Zerstörung durch Brand.
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
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Besitzer(8132): Specksepplehof Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Ansicht von Südwesten um 1928  / Specksepplehof in Sulgen (Südwestdeutsche Beiträge zur historischen Bauforschung )
Kreuz des ehemaligen Specksepplehofs auf dem Sulgen  (2. Hälfte 20. Jh.) (Stadtarchiv) / Specksepplehof in Sulgen (Erich Dierberger, Rottenburg a.N. (Stadtarchiv Schramberg))

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Untersuchung
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Beschreibung(8132): Specksepplehof Beschreibung

Umgebung, Lage: Neben der Bundesstraße 462, unweit des Sulgauer Ortzentrums
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Bauernhof
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Bauernhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Zweigeschossiges Bauernhaus mit darüberliegendem Heulager und Walmdach in ebenerdiger Lage
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Zweigeschossig.
Keller unter der Stube.
Einfahrt in Richtung Osten.
Grundfläche: ca. 20 x 12 m
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): zerstört
Bestand/Ausstattung: Zerstörung durch Brand am 1. Oktober 1989
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Konstruktionen(8132): Specksepplehof Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach mit Halbwalm-/Zweidrittelwalm
  • Decken
    • Bohlendecke (Bohlenboden)
  • Verwendete Materialien
    • Holz
  • Wandfüllung/-verschalung/-verkleidung
    • Staken
Konstruktion/Material: Holzbau mit steinernem Fundament. Vorkragende Giebel. Ab 19. Jh. verputzte Außenwand. Wandfüllung aus dünnen Brettern. Balkenkonstruktion.