Objekt(7230): Areal Grabenstraße Areal Grabenstraße

ID: 201313069186
Datum: 21.09.2008
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(7230): Areal Grabenstraße Objektdaten

Straße: Grabenstraße
Hausnummer: keinekeine
Postleitzahl: 74564
Stadt: Crailsheim
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Schwäbisch Hall (Landkreis)
Gemeinde: Crailsheim
Wohnplatz: Crailsheim
Wohnplatzschlüssel: 8127014006
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(7230): Areal Grabenstraße Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(7230): Areal Grabenstraße Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(7230): Areal Grabenstraße Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

BauforschungEhemaliges Pfründhaus (Spital) (74564 Crailsheim, Spitalstraße 2)
BauforschungKapellenanbau (75464 Crailsheim, Lange Straße  47)
BauforschungKirche St. Johannes, Johanneskirche (74564 Crailsheim, Kirchplatz 5)
BauforschungSpitalareal, Spitalstraße 2 (75464 Crailsheim)
BauforschungSpitalbad oder altes Stadtbauamt (75464 Crailsheim, Lange Straße  51)
BauforschungWohnhaus, Jagtsheimerstraße 128 (74564 Crailsheim)
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Bauphasen(7230): Areal Grabenstraße Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Laut einer Ortsbeschreibung des Oberamtes, das sich auf eine Kaufurkunde von 1561 stützt, dürfte der erste Sitz der Herren von Crailsheim zwischen dem alten Pfarrhof (der unmittelbar an den jetzigen anstieß) und der Stadt-(Herrn-)Mühle gestanden haben.
Die alte Burg soll schon 1470 nur noch ein Burgstall gewesen sein und wurde dem Stadtmüller zu einem Garten überlassen. (Der Begriff Burgstall wird in verschiedener Bedeutung verwendet, in diesem Fall bezeichnet er mit Sicherheit eine nur noch in Ruinen vorhandene Burg).
Das neue Stadtpfarrhaus, nordwestlich unterhalb der Johanneskirche, stand ab 1568 an der Stelle der alten Behausung der Crailsheimer Herren.
Aus der Ortsbeschreibung geht nicht hervor, welchen Umfang die Burg hatte und ob mit dem Bau des Pfarrhauses die letzten Baureste endgültig zerstört wurden.
Frühere archäologische Untersuchungen in dem Areal südwestlich der Stadtmauer sind nicht bekannt.
Desweiteren befand sich bis in jüngere Zeit am östlichen Teil des Parkplatzes das städtische Schwimmbad.

Zusammenfassung der Ergebnisse:

Die Tiefe der Sondage beschränkt sich auf die maximal notwendig geplanten baulichen Eingriffe. Der gewachsene Boden wurde nicht erreicht.
Direkt unter dem heutigen Gartenhorizont (Sondage 2, Westprofil, Befund 1) und der Parkplatzsohle (Sondage 1) schichtet sich eine Abfolge von mehreren Planierschichten verschiedener Materialien, mit unterschiedlichen Mengen von Einschlüssen und Funden versetzt.
Die Lage der Schichten (von Norden nach Süden steil, schräg verlaufend) sowie die chronologische Abstufung der Funde deuten auf ein im Laufe der Jahrhunderte erfolgtes Anwachsen des Schutzgrabens durch Nutzung und Aufschüttung hin.
Während in Sondage 1 die Planierschichten die Grenze des 18. Jahrhunderts nicht unterschreiten, stammen aus einer Planierschicht der Sondage 2 (Westprofil 1, Befund 11) einige spätmittelalterliche Keramikfundstücke. Diese befanden sich an der Grabungssohle neben einem Sandbruchstein.
Die Sondage 2, Westprofil 2 zeigt unter dem Gartenhorizont (Befund 1) eine horizontale Abfolge von meist grauen Tonen mit rötlichen, grünlichen oder bräunlichen Verfärbungen.
Es handelt sich hierbei um Ablagerungen der naheliegenden Jagst.
In diesem Kontext ist wohl auch der Befund 5 zu sehen, ein mächtiger Kalkbruchstein mit Mörtelspuren. Seine Fundlage und das Fehlen entsprechender Befunde im gegenüberstehenden Profil deuten auf einen während einer Überschwemmung fortgerissenen und dann abgelagerten Bruchstein hin. (gk)

Abschließende Bemerkung:

Aus der Betrachtung der archäologischen Befunde im Areal des Parkplatzes an der Grabenstraße ist eine zumindest ab dem Spätmittelalter begonnene Aufschüttung des Grabenhanges festzustellen.
In der Grabensohle liegen die in unterschiedlichen Zeiträumen erfolgten Jagstablagerungen.
In den Sondageöffnungen konnten keinerlei Spuren und Hinweise auf mittelalterliche oder spätere Siedlungskomplexe festgestellt werden. Auf der Grundlage der Sondierungsergebnisse ist davon auszugehen, dass die geplante Baumaßnahme bis zur Sondagetiefe keine stadtgeschichtlich relevanten Befunde tangiert.
(gk)

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Besitzer(7230): Areal Grabenstraße Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Crailsheim, Areal Grabenstraße, Sondage 1. / Areal Grabenstraße in 74564 Crailsheim

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauarchäologische Voruntersuchung
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Beschreibung(7230): Areal Grabenstraße Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Untersuchungsgebiet befindet sich in der Grabenstraße, auf dem außerhalb des süd-westlichen Teils der Stadtmauer gelegenen Parkplatzes. Der Parkplatz befindet sich im Bereich des Schutzgrabens gegenüber der St. Johannes Kirche.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp: keine Angabenkeine Angaben
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): keine Angabenkeine Angaben
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
keine Angabenkeine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): keine Angabenkeine Angaben
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
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Konstruktionen(7230): Areal Grabenstraße Konstruktionen

Konstruktionsdetail: keine Angabenkeine Angaben
Konstruktion/Material: keine Angabenkeine Angaben