Wohnhaus, Färberstraße 18
Bauforschung
Objektdaten
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: In einem wohl vorwiegend wirtschaftlich genutzten Steinbau aus den Jahren um 1372 wird um 1385 eine Bohlenstube eingebaut. Sie befindet sich im EG und hatte offensichtlich zwei Funktionen. Die vordergründige Nutzung bestand vermutlich darin, den Verwalter des Gebäudes aufzunehmen, der von dieser aus Übersicht über die ein- und ausgehenden Güter hatte, d.h. der Raum diente als Kontor einerseits, als Zugang zu einer Wohnung andererseits. Über den Luftschieber war im Obergeschoss ein weiterer Raum (Schlafraum?) erwärmbar, der keinen Kachelofen besaß, wie ferner dort im OG auch keine Küche nachweisbar ist. In dieser Hinsicht bot sich im EG der rückwärtige Raum hinter der Stube an. Er besaß einen großen, auf dem Deckengebälk aufsitzenden Schlot, was auf eine Schmiede, oder ein vergleichbares Gewerbe hinweisen könnte. |
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1. Bauphase:
(1372 - 1373) |
Errichtung eines zweigeschossiger Kernbaus an der Färberstraße mit "gekapptem" Pultdach (d). Bauzeitliche Bestandteile haben sich u.a. als Balkenlage über dem EG und 1. OG erhalten. |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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2. Bauphase:
(1385) |
Einbau einer Bohlenstube im EG. |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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3. Bauphase:
(1790) |
Nach einem groß angelegten Umbau um 1790 wird das Gebäude verlängert, d.h. um eine Etage erhöht und mit einer neuen Dachkonsruktion versehen (d). |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
- Bauhistorische Kurzanalyse.
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Zentrumsnah |
| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Dreigeschossiger Massivbau mit Pultdach |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | Langgezogener, schmaler Baukörper |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): |
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| Bestand / Ausstattung: |
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