Kelleranlagen
Bauforschung
Objektdaten
|
|
Objektbeziehungen
| Ist Gebäudeteil von: | |
| 1. Gebäudeteil: |
archäologische Grabungen |
|
|
|
| Besteht aus folgenden Gebäudeteilen: | |
|
|
|
Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
Alte Münze / Münzhaus (früher Heilbronner Straße), Gelbinger Gasse 83 (74523 Schwäbisch Hall)
Ehemaliges Stadtpfarrhaus (74523 Schwäbisch Hall, Unterlimpurgerstraße 5)
Fachwerkhaus (74523 Schwäbisch Hall, Mauerstraße 1)
Fassadenabwicklung ungerade Hausnummern (74523 Schwäbisch Hall, Gelbinger Gasse 9-79)
Gasthaus Dreikönig, Primärkatasternr. 768 (74523 Schwäbisch Hall, Neue Straße 25)
Hohes Haus (74523 Schwäbisch Hall, Unterlimpurger Straße 81)
Keller (74523 Schwäbisch Hall, Blendstatt 44)
Löchnerhaus (74523 Schwäbisch Hall, Klosterstraße 8)
Wohn- und Geschäftshaus, nur Keller (74523 Schwäbisch Hall, Heimbachergasse 1)
Wohnhaus, Mauerstraße 2 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Mauerstraße 6 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Mauerstraße 4 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Mauerstraße 3 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Schlossergasse 2 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Haalstraße 5/7 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Am Markt 9/10 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Hohe Gasse 1 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Pfarrgasse 11 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Pfarrgasse 18 (74523 Schwäbisch Hall)
Wohnhaus, Pfarrgasse 1 (74523 Schwäbisch Hall)
Bauphasen
|
Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Ziel der Untersuchung war, durch in Augenscheinnahme der aufstrebenden Bausubstanz und der unterirdischen Bebauung, festzustellen, ob und in wieweit stadtgeschichtlich wertvolle Einzelsituationen durch die Erweiterung des Landratsamtes tangiert werden. |
|
|
|
|
|
1. Bauphase:
(1200 - 1499) |
Die Keller: In Analogie zur Analyse von Mauerwerksstrukturen in Schwäbisch Hall sind Mauerwerke in Kellern der Anwesen Säumarkt 3 und 5 sowie Gelbingergasse 6, 8 und 12 in das 13. Jahrhundert zu datieren. Diese belegen eine dicht gestaffelte Bebauungssituation auf dem Areal vor Ummauerung der Vorstadt in der ersten Hälfte des 14. und 15. Jahrhunderts. Bauaktionen des 14. und 15. Jahrhunderts schließen sich an. Im Bereich der Adressen Gelbingergasse 2, 6-8 und 14 dokumentiert die Lage der Mauerwerkssituationen und der Kellergewölbe deutlich differente Hausgrundrisse zur heutigen Situation. Besondere Bedeutung für die Neubebauung hat die Situation im Bereich des Gebäudes Säumarkt 5 (Lager) und 5/1. Unter dem umgebungsniveaugleichen (Erdgeschoss-) Gewölberaum befindet sich bis ca. 4,40 unter Umgebungsniveau eine zweietagige Kelleranlage. Die Räume des 1. und 2. Untergeschosses (Säumarkt 5/1) sind vollständig verputzt und ohne einsehbare Ausstattungselemente. Eine auch nur annähernde Datierung ist nicht möglich. Säumarkt 5 (Lager) mit Mauerwerksbefunden im 1. UG aus dem 14. Jahrhundert. 2. UG ist vollständig verputzt; nachträgliche Abtiefung. Kriegsdurchbruch (Einsturzgefahr) im 2. UG von ca. 15-20 m Länge gegen die Kellerbebauung der westlichen Hauszelle Gelbingergasse. Dieser unterschneidet vermutlich die Kellerbebauung des Anwesens Gelbingergasse 2. Die Parzellengliederung des 19. Jahrhunderts weist den größten Teil der Gartenfläche und der rückwärtigen Hofbebauung dem Gasthof Sonne zu. In Analogie der Befunde kann schon im Mittelalter mit einem Gasthof vor den Toren der staufischen Stadt gerechnet werden. (gk) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
|
|
|
|
|
2. Bauphase:
(1680 - 1839) |
Die Dachwerke: In den Gebäuden erbrachten die Dachwerke keine Hinweise auf eine Zeitstellung vor 1680 (Brandkatastrophe im südlichen Teil der Gelbingervorstadt). Bemerkenswert ist die Dachkonstruktion Säumarkt 5 als vermutlicher Nachbau eines spätmittelalterlichen Dachstuhls mit zeitgemäßer Verzapfungstechnik (nach 1680). Blendstatt 1: Verdacht auf Existenz von Bausubstanz aus dem 15./ 16. Jahrhundert. Diese ist 1839 als Scheune dargestellt. (gk) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
|
Zugeordnete Dokumentationen
- Orientierungsmaßnahme - Erweiterung des Landratsamtes -
Beschreibung
| Umgebung, Lage: | Das untersuchte Areal liegt im nördlichen Anschluss an die staufische Stadtmauer östlich der Gelbinger Gasse. Letztere stellt den nördlichen Stadtausgang dar. |
| Lagedetail: |
|
| Bauwerkstyp: |
|
| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): |
|
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: |
|
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Innerhalb der Kelleranlagen der Gelbingergasse 6, 8 und 12 sind Mauerwerke aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Die Kelleranlage Säumarkt 5 enthält im 1. UG Mauerwerkbefunde des 14. Jahrhunderts. |
| Bestand / Ausstattung: |
|
