Fachwerkhaus
ID:
166259529620
Datum:
12.12.2011
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
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Objektdaten
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Der dendrochronologischen Untersuchung zufolge datiert das Dachwerk in die Mitte des 15. Jhs. (d) |
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1. Bauphase:
(1484) |
Abzimmerung Dachwerk. (d) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
Beschreibung
| Umgebung, Lage: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | Grundriss wird durch zwei innere Binderquerachsen in drei onen gegliedert. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): | Nahezu vollständig erhaltene bauzeitliche Substanz: Bei den abgezimmerten Bauhölzern handelt es sich ausschließlich um Eichenhölzer; sie sind rauchschwarz. |
| Bestand / Ausstattung: |
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Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Nach den aufgenommenen Befunden werden die mit einem verblatteten Kehlbalken ausgestatteten Sparrendreiecke im 1. Dachgeschoss durch zwei Stuhlrähme und einem mittigen Längsunterzug unterstützt. Während die Stuhlrähme durch stehende Ständer getragen werden, ist für die Auflagerung des Unterzuges in den beiden inneren Querachsen ein zusätzlicher, zwischen den beiden Stuhlständern verlaufender Querriegel verbaut. Für die Erbauungszeit ist das Stuhlgerüst offen und damit ohne Einbindung in Quer-oder Längswände zu rekonstruieren. Beidseitig verblattete, in Längsrichtung angeordnete Kopfbänder steifen den Winkel zwischen Rähm und Ständer aus. Die Queraussteifung des Traggerüstes erfolgt durch Steigbänder, welche an den Bundständern des Unterbaus ansetzen und in einer Länge bis zu den Kehlbalken reichen. Diese Ausführung liegt am rückwärtigen, unverputzten Giebel frei. Innerhalb des Dachraumes überblatten die Steigbänder die genannten Querriegel. Im 2. Dachgeschoss ist kein Traggerüst ausgeführt. Ausgehend vom Straßengiebel sind die Querbinderscheiben durch die steigende Folge von Punktkerben gekennzeichnet. An den Kopfbändern wurde die steigende Folge von Strichkerben aufgenommen. Die Giebelwände sind einfach verriegelt und mit Flechtwerk geschlossen. |

