Objekt(11813): Fachwerkbau Fachwerkbau

ID: 145733735616
Datum: 16.10.2017
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(11813): Fachwerkbau Objektdaten

Straße: An den Dorfwiesen
Hausnummer: 21
Postleitzahl: 69429
Stadt: Waldbrunn-Weisbach
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Neckar-Odenwald-Kreis (Landkreis)
Gemeinde: Waldbrunn
Wohnplatz: Weisbach
Wohnplatzschlüssel: 8225118015
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Geo-Koordinaten: 49,4466° nördliche Breite, 9,1003° östliche Länge
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(11813): Fachwerkbau Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(11813): Fachwerkbau Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(11813): Fachwerkbau Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

keinekeine
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Bauphasen(11813): Fachwerkbau Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Nach der dendrochronologischen Auswertung ist die Errichtung des Gebäudes in das Jahr 1614 (d) zu datieren. Es handelte sich offenbar um ein Wohn- Stall- Speicher- Haus, das heute nicht mehr in seiner vollständigen Länge erhalten ist.


1. Bauphase:
(1614)
Nach der dendrochronologischen Auswertung ist die Errichtung des Gebäudes in das Jahr 1614 (d) zu datieren. Nicht mehr in seiner vollständigen Länge erhalten, handelte es sich offenbar um ein Wohn- Stall- Speicher- Haus, alles unter einem Dach.

Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Erdgeschoss
  • Obergeschoss(e)
  • Dachgeschoss(e)
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Speicher
    • Wohnstallhaus
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Besitzer(11813): Fachwerkbau Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Fachwerkbau in 69429 Waldbrunn-Weisbach (Burghard Lohrum)

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzdokumentation
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Beschreibung(11813): Fachwerkbau Beschreibung

Umgebung, Lage: Das ehem. Wohnstallspeicherhaus befindet sich am nördlichen Ortsrand von Weisbach. Es steht giebelständig zu der nach Norden leicht ansteigenden Straße "An den Dorfwiesen" und bildet gemeinsam mit dem in Nord-Süd-Richtung stehenden Nebengebäude eine zweiseitige Hofanlage.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Bei dem untersuchten Bau handelt es sich im Kern um einen dreizonigen Fachwerkbau in Kniegeschossbauweise. Abgezimmert auf einem massiven Sockelgeschoss, sind die Außenwände weitgehend verschindelt.
Dieser Baukörper wird von einem Satteldach mit beidseitigem Steilgiebel überdacht.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Innerhalb des Sockelgeschosses in den äußeren Zonen als Keller oder Stall genutzt, ist die mittige Zone unter der Küche nicht unterkellert. Im Erdgeschoss über dem Sockelgeschoss befand sich die eigentliche Wohnebene, wobei diese Funktion im angetroffenen Zustand zu einem Großteil auf das Kniegeschoss darüber übergegangen war. Die verbleibende Zone neben der erdgeschossigen Küche ist zu einem neuen Wohnraum umgebaut. In ihrer neuen Höhe in die Kniegeschossebene eingreifend, wurde in diesem Zusammenhang nicht nur der unterkellerte Teilbereich des Sockels angelegt, auch die ursprüngliche Gebäudelänge wurde auf die heutige Ausdehnung reduziert und erhielt somit eine neue zurückgesetzte Giebelwand.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): keine Angabenkeine Angaben
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
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Konstruktionen(11813): Fachwerkbau Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, l. geb. mit Sparrenschwelle
  • Holzgerüstbau
    • Kniegeschoss
Konstruktion/Material: Der Baukörper wird von einem Satteldach mit beidseitigem Steilgiebel überdacht.
Es handelt sich um ein Sparrendach ohne Zwischenkehlbalken und deutlich ausgeprägter Rauchschwärzung. Zur Unterstützung der Sparren sind im 1. Dachgeschoss drei Längshölzer verbaut. Diese werden im 1. Dachgeschoss von abgesprengten Querbünden in zwei inneren (ehemals mindestens drei) Querachsen unterstützt. Kombiniert mit den beiden unter die Dachschräge geneigten Längsbünden, bilden sie ein liegendes Stuhlgerüst aus.
Eine weitere Unterstützung erhalten die Sparrenpaare im Dachspitz. Hier sitzen sie mit angeblatteten Hahnbalken dem Unterfirsträhm eines stehenden, den Binderkehlbalken aufgezapften Längsbundes auf.