Fachwerkhaus
ID:
145005500717
Datum:
13.12.2011
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
Alle Inhalte dieser Seite:
anzeigen / ausblenden
Objektdaten
|
|
Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
Fachwerkhaus, Spindelgasse 6 (75417 Lienzingen)
Fachwerkhaus, Kinittlinger Straße 4 (75417 Lienzingen)
Fachwerkhaus, Kirchenburggasse 20 (75417 Lienzingen)
Fachwerkhaus, Herzenbühlstraße 3 (75417 Lienzingen)
Wohnhaus, Spindelgasse 4 (75417 Lienzingen)
Wohnhaus, Friedenstraße 3 (75417 Lienzingen)
Bauphasen
|
Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Die dendrochronologische Untersuchung datiert das Gebäude/Dachwerk in das 2. Viertel des 16. Jhs. (d) |
|
|
|
|
|
1. Bauphase:
(1535) |
Abzimmerung des Dachwerks. (d) |
| Betroffene Gebäudeteile: |
|
Zugeordnete Dokumentationen
Beschreibung
| Umgebung, Lage: |
|
| Lagedetail: |
|
| Bauwerkstyp: |
|
| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Einstöckiger, giebelständiger Fachwerkbau auf massivem Sockel mit Satteldach. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: |
|
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): |
|
| Bestand / Ausstattung: | Bei den abgezimmerten Bauhölzern handelt es sich ausschließlich um Eichenhölzer. Sie sind rauchschwarz. |
Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
|
| Konstruktion / Material: |
In Anlehnung an das Traggerüst im Unterbau ist die Stube im nördlichen Giebelabschnitt zu suchen, wobei der im Eckbereich zu erwartende Fenstererker durch spätere Veränderungen nur noch ansatzweise zu erkennen ist. Südlich der Stube ist die Kammer zu vermuten. Auch hier wird die bauzeitliche Fachwerkausführung durch spätere Veränderungen gestört. Zur Winkelsicherung des Traggerüstes sind wie im Dachdreieck wandhohe, auf die Gerüstständer fixierte Streben angeordnet. Kurze Fußstreben vervollständigen die Queraussteifung. Hinsichtlich seiner ursprünglichen Längenausdehnung war das Dachwerk dreizonig gegliedert. Das 1. Dachgeschoss ist ausgebaut. Im 2. Dachgeschoss liegt das Traggerüst und das Gespärre offen. Nach den partiell aufgenommenen Befunden werden die mit verblatteten Kehlbalken ausgestatteten Sparrendreiecke im 1. Dachgeschoss durch drei Stuhlrähme unterstützt. Die sie tragenden Ständer waren offenbar schon bauzeitlich in Querwände eingebunden. Genauere Aussagen sind im 2. Dachgeschoss möglich. Dort entlasten sich sich die Kehlbalken auf einem mittigen Stuhlrähm, beziehungsweise Stuhlgerüst. Im Gegensatz zum unteren Traggerüst ist es in keine den Dachraum unterteilende Wände eingebunden. Ausgehend vom Straßengiebel sind die Sparrenpaare durch römische Zahlzeichen gekennzeichnet. |


