Objekt(8673): Fachwerkhaus Fachwerkhaus

ID: 145005500717
Datum: 13.12.2011
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(8673): Fachwerkhaus Objektdaten

Straße: Spindelgasse
Hausnummer: 8
Postleitzahl: 75417
Stadt: Lienzingen
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Enzkreis (Landkreis)
Gemeinde: Mühlacker
Wohnplatz: Lienzingen
Wohnplatzschlüssel: 8236040007
Flurstücknummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(8673): Fachwerkhaus Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(8673): Fachwerkhaus Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(8673): Fachwerkhaus Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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Bauphasen(8673): Fachwerkhaus Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Die dendrochronologische Untersuchung datiert das Gebäude/Dachwerk in das 2. Viertel des 16. Jhs. (d)


1. Bauphase:
(1535)
Abzimmerung des Dachwerks. (d)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
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Fotos

Straßenfassade (Ostgiebel) (2011) / Fachwerkhaus in 75417 Lienzingen
Blick in die Spindelgasse (1974) / Fachwerkhaus in 75417 Lienzingen

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Zugeordnete Dokumentationen

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Beschreibung(8673): Fachwerkhaus Beschreibung

Umgebung, Lage: keine Angabenkeine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): Einstöckiger, giebelständiger Fachwerkbau auf massivem Sockel mit Satteldach.
Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: keine Angabenkeine Angaben
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): keine Angabenkeine Angaben
Bestand / Ausstattung: Bei den abgezimmerten Bauhölzern handelt es sich ausschließlich um Eichenhölzer. Sie sind rauchschwarz.
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Konstruktionen(8673): Fachwerkhaus Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachkonstruktion
    • SD, q. geb., mit einheitlicher Gebindeaufreihung
  • Mischbau
    • Holzbau mit Gebäudeteil aus Stein
Konstruktion / Material: In Anlehnung an das Traggerüst im Unterbau ist die Stube im nördlichen Giebelabschnitt zu suchen, wobei der im Eckbereich zu erwartende Fenstererker durch spätere Veränderungen nur noch ansatzweise zu erkennen ist. Südlich der Stube ist die Kammer zu vermuten. Auch hier wird die bauzeitliche Fachwerkausführung durch spätere Veränderungen gestört.
Zur Winkelsicherung des Traggerüstes sind wie im Dachdreieck wandhohe, auf die Gerüstständer fixierte Streben angeordnet. Kurze Fußstreben vervollständigen die Queraussteifung.

Hinsichtlich seiner ursprünglichen Längenausdehnung war das Dachwerk dreizonig gegliedert. Das 1. Dachgeschoss ist ausgebaut. Im 2. Dachgeschoss liegt das Traggerüst und das Gespärre offen.
Nach den partiell aufgenommenen Befunden werden die mit verblatteten Kehlbalken ausgestatteten Sparrendreiecke im 1. Dachgeschoss durch drei Stuhlrähme unterstützt. Die sie tragenden Ständer waren offenbar schon bauzeitlich in Querwände eingebunden.
Genauere Aussagen sind im 2. Dachgeschoss möglich.
Dort entlasten sich sich die Kehlbalken auf einem mittigen Stuhlrähm, beziehungsweise Stuhlgerüst. Im Gegensatz zum unteren Traggerüst ist es in keine den Dachraum unterteilende Wände eingebunden. Ausgehend vom Straßengiebel sind die Sparrenpaare durch römische Zahlzeichen gekennzeichnet.