Objekt(158): Kleinbauernhaus (Scheunenteil) Kleinbauernhaus (Scheunenteil)

ID: 141216369314
Datum: 27.06.2006
Datenbestand: BauforschungBauforschung
Als PDF herunterladen: als PDF herunterladen
Alle Inhalte dieser Seite: anzeigen / ausblenden
ausblenden

Information(158): Kleinbauernhaus (Scheunenteil) Objektdaten

Straße: Dorfstr.
Hausnummer: 44
Postleitzahl: 72074
Stadt: Tübingen-Lustnau
Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Tübingen (Landkreis)
Gemeinde: Tübingen
Wohnplatz: Lustnau
Wohnplatzschlüssel: 8416041013
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
einblenden

Objektverknüpfungen(158): Kleinbauernhaus (Scheunenteil) Objektbeziehungen

keinekeine
einblenden

Objekt(158): Kleinbauernhaus (Scheunenteil) Umbauzuordnung

keinekeine
ausblenden

Objekt(158): Kleinbauernhaus (Scheunenteil) Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

BauforschungBebenhäuser Klosterhof (72074 Tübingen-Lustnau, Bebenhäuserstraße 15-29)
BauforschungBebenhäuser Klosterhof-Klosterscheune (72074 Tübingen-Lustnau, Bebenhäuser Straße 29)
BauforschungStockwerk-Geschossgerüstbau (72074 Tübingen, Dorfstraße 5)
ausblenden

Bauphasen(158): Kleinbauernhaus (Scheunenteil) Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Allem Anschein nach wurde das untersuchte Gebäude als separater Baukörper errichtet. Es stellt weder den Rest eines einstmals größeren Gebäudes noch einen direkten Anbau an ein damals schon bestehendes Gebäude anstelle des heutigen Wohnbaus dar. Mit seiner augenfälligen Vermischung von altertümlichen und fortschrittlicheren Gefüge- und Konstruktionsformen fügt es sich gut in das Bild des eher ländlichen Hausbaus jener Zeit ein. Im Unterbau kann eine zweizonig gegliederte Nutzung mit Tenne in der einen und Bergeraum – oder Stall mit darüberliegendem Bergeraum – in der anderen Hälfte angenommen werden. Erst später wurde ein Wohnteil angefügt, wobei die Verrußspurendes Dachraumes jedoch zumindest auf eine frühneuzeitliche Entstehung schließen lassen.


1. Bauphase:
(1528)
Das Holzgerüst stammt aus dem Jahre 1527/28 (d), damit kann die Errichtung des Gebäudes um 1528 angenommen werden.
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Bauernhof
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Scheune
einblenden

Besitzer(158): Kleinbauernhaus (Scheunenteil) Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
ausblenden

Fotos

Vorlage: LBV-BW und RPS-LAD / Kleinbauernhaus (Scheunenteil) in 72074 Tübingen-Lustnau

ausblenden

Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzuntersuchung
ausblenden

Beschreibung(158): Kleinbauernhaus (Scheunenteil) Beschreibung

Umgebung, Lage: Die Dorfstrasse bildet den nördlichen Ausläufer des Ortskernes von Lustnau. Im Bereich des untersuchten Gebäudes führt die Strasse mit leichtem Gefälle den Hang entlang und ist nur auf der Talseite bebaut. Das Gebäude steht in einer geschlossenen Häuserzeile an der Dorfstrasse.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Bauernhof
Bauwerkstyp:
  • Ländl./ landwirtschaftl. Bauten/ städtische Nebengeb.
    • Bauernhaus
    • Scheune
    • Stallscheune
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Bei dem Gebäude handelt es sich um ein zweigeschossiges traufseitig zur Straße hin stehendes Gebäude mit Satteldach
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Unterbau ist zweischiffig und zweizonig gegliedert und hat einen offenen Scheunencharakter mit einer Tenne.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): unbekannt
Bestand/Ausstattung: unbekannt
ausblenden

Konstruktionen(158): Kleinbauernhaus (Scheunenteil) Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Holzgerüstbau
    • Unterbaugerüst
Konstruktion/Material: Untersucht wurde nur der Scheunenbereich. Auf einer niedrigen Sockelmauer lagen eichene Schwellen für die Aussenwände. Auf dem Schwellenkranz sind die durchweg zweigeschosshohen Ständer aufgezapft. Bei der Dachkonstruktion handelt es sich um ein in Nadelholz abgezimmertes Sparrendach mit zwei äußeren und fünf inneren Gebinden, dessen Sparren auf die Dachbalken aufgezapft und am Firstpunkt miteinander verzapft sind.