Fachwerkhaus
ID:
137812487112
Datum:
08.12.2011
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
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Objektdaten
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Laut dendrochronologischer Datierung wird die Abzimmerung des Dachwerks Anfang des 17. Jhs. (d) datiert. |
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1. Bauphase:
(1608) |
Errichtung des Dachwerks (d). |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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| Konstruktionsdetail: |
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Zugeordnete Dokumentationen
Beschreibung
| Umgebung, Lage: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Zweigeschossiger Fachwerkbau über massivem Sockel mit Satteldach. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: |
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| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): |
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| Bestand / Ausstattung: |
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Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Der auf einem massiven Sockel errichtete Fachwerkbau weist einen zweistöckigen Unterbau auf. Darauf ist ein zur Straße giebelständig ausgerichtetes Satteldach abgezimmert. Während der Oberstock zweiseitig auskragt, beschränken sich die Überstände der Dachebenen auf den straßenseitigen Giebel. Die Auskragungen selbst erfolgen über Stichbalken, wobei aus den Ständern gearbeitete Knaggen die Überstände der vorstehenden Rähmhölzer sichern. Im Giebeldreieck ist an einem Brüstungsstiel die Jahreszahl 168x (?) ablesbar. Bezogen auf den Unterbau handelt es sich um ein zweistöckiges Traggerüst. Während die tragenden Bundständer im Unterstock den Schwellen aufgezapft sind, stehen sie im 1. Oberstock den Stichbalken auf. Die Bundständer gliedern den Giebel in zwei unterschiedlich breite Abschnitte. Die Winkelsicherung des Traggerüstes erfolgt über verzapfte Streben. In leicht geschwungener Ausführung orientiert sich ihre Lage an den Bundständern, an denen sie über dem oberen Drittelspunkt ansetzen. Im 2. Oberstock und im Rahmen des Giebeldreiecks sind die Zweidrittelstreben mit zusätzlichen profilierten Winkelhölzern kombiniert. Kurze ebenfalls zur Winkelsicherung angeordnete Fußstreben betonen ausschließlich die Fensteröffnungen. Zwischenständer, Riegel, Fensterstiele und sonstige Brüstungshölzer untergliedern die Wände in einzelne mit Bruchsteinen geschlossene Gefache. Als Schmuckelemente sind die sich überkreuzenden, oberhalb des Brüstungsriegels angeordneten Hölzer zu interpretieren. In diesem Sinne sind dann auch die verzierten Knaggen und die Profilierungen an den oberen Schwellen zu sehen. Sowohl im Unterstock wie auch im Oberstock ist im Giebel eine Stube mit benachbarter Kammer ablesbar. Das Dachwerk ist dreizonig gegliedert. Die mit verzapften Kehlbalken ausgestatteten Sparrenpaare werden im 1. Dachgeschoss durch drei Stuhlrähme unterstützt. Die sie tragenden Ständer sind in Querwände eingebunden und werden in Längsrichtung durch verzapfte Kopfstreben und in Querrichtung durch wandhohe Streben ausgesteift. Ständergerüst und Wandscheiben unterteilen den Dachraum vor den Giebeln in je zwei Dachkammern. Im 2. Dachgeschoss sind in vertikaler Abstimmung mit den unteren Querbinderscheiben liegende Stuhlkonstruktionen ohne Querbüge ausgeführt. Ausgehend vom Straßengiebel sind die Querachsen durch die steigende Folge von Ausstichen gekennzeichnet. Die Sparren und Rähmhölzer sind aus Nadelholz |

