Objekt(6883): Fachwerkhaus Fachwerkhaus

ID: 131317039139
Datum: 28.05.2008
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(6883): Fachwerkhaus Objektdaten

Straße: Gerbergasse
Hausnummer: 12
Postleitzahl: 97877
Stadt: Wertheim
Regierungsbezirk: Stuttgart
Kreis: Main-Tauber-Kreis (Landkreis)
Gemeinde: Wertheim
Wohnplatz: Wertheim
Wohnplatzschlüssel: 8128131047
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(6883): Fachwerkhaus Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(6883): Fachwerkhaus Umbauzuordnung

Basiert auf bereits in der Datenbank vorhandenen Objekten:
keinekeine

Folgende Objekte basieren auf gewähltem Objekt:
1. Wurde in neuerer Zeit umgebaut und basiert auf: BauforschungGebäudekomplex
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Objekt(6883): Fachwerkhaus Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

BauforschungEhem. Gärtner- bzw. Pflanzenhaus (Tauberhofgarten), Kurt-Lutz-Straße 2 (97877 Wertheim)
Bauforschung und Restaurierungehem. Wohnhaus, Zollgasse 1 (97877 Wertheim)
BauforschungFachwerkhaus (97877 Wertheim, Gerbergasse 10)
BauforschungGebäudekomplex (97877 Wertheim, Gerbergasse  10/12)
BauforschungObere Hofapotheke, Rüdigerhof (97877 Wertheim, Marktplatz 3)
Bauforschung und RestaurierungWohn- und Geschäftshaus (97877 Wertheim, Hospitalstraße 7)
BauforschungWohnhaus, Friedleinsgasse 17 (97877 Wertheim)
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Bauphasen(6883): Fachwerkhaus Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das Dachwerk des Gebäudes ist in das Jahr 1614 datiert. (d)


1. Bauphase:
(1614)
Das Dachwerk des Gebäudes ist aufgrund der dendrochronologischen Untersuchung in das Jahr 1614 datiert. (d)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
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Besitzer(6883): Fachwerkhaus Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

keinekeine
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Zugeordnete Dokumentationen

keinekeine
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Beschreibung(6883): Fachwerkhaus Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Gebäude befindet sich im Stadtquartier Gerbergasse.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Auf dem Grundstück Gerbergasse 12 erhebt sich ein zweigeschossiges, verputztes Fachwerkhaus.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Das Gebäude weist einen unregelmäßigen 5-eckigen Grundriss auf.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Die Stuhlkonstruktion ist, mit Ausnahme von 4 längsaussteifenden Gefügehölzern von den liegenden Bindersäulen ins Pfettengebälk, vollständig erhalten.
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
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Konstruktionen(6883): Fachwerkhaus Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Sparrendach, q. geb. mit liegendem Stuhl
    • Sparrendach, q. geb. mit stehendem Stuhl
Konstruktion/Material:
Die Dachwerkkonstruktion vermischt Elemente eines liegenden und eines stehenden Dachstuhls miteinander. Die beiden inneren Bundachsen sind in Form einer liegenden Stuhlkonstruktion ausgeführt. Die Giebelbundachsen zeigen Merkmale eines stehenden Stuhls.
Der Abbund setzt sich zusammen aus liegenden Bindersäulen in den inneren Bundachsen, die stehend verbaute Pfetten tragen und letztere nicht umfassen. Die liegenden Bindersäulen werden durch Spannriegel auf Distanz gehalten. Queraussteifend finden sich Kopfbänder von den liegenden Bindersäulen in die Spannriegel in den inneren Bundachsen. In Längsrichtung wird die Dachwerkkonstruktion durch Gefügehölzer ausgesteift, die von den liegenden Bindersäulen der inneren Bundachsen ins Pfettengebälk geführt sind. Im Gegensatz zu allen Holzverbindungen im gesamten Dachwerk weisen diese Gefügehölzer an ihrer Verbindungsstelle zum Pfettengebälk Verblattungen auf.
Grund für die ursprüngliche Planung ist der unregelmäßige 5-eckige Grundriss des Gebäudes. Dies hat zur Folge, dass an der Westtraufseite des Gebäudes das Kehlgebälk nach außen hin weit über den Verlauf der Dachpfetten hinaus auskragt. Das Kehlgebälk übernimmt dadurch einen Teil der Lastabtragung (Eigengewicht, Winddruck der auf die Dachhaut einwirkt usw.) des Dachwerks.
Die ursprüngliche Planung sah demzufolge vor, durch Einbau eines zusätzlichen Sparrendreiecks zwischen den inneren Bundachsen, die Lasten besser zu verteilen. Aus einem nicht bekannten Grunde wurde auf den Einbau dieses zusätzlichen Sparrendreiecks jedoch verzichtet.