Objekt(7559): Fachwerkhaus Fachwerkhaus

ID: 131316109015
Datum: 28.06.2009
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(7559): Fachwerkhaus Objektdaten

Straße: Schultheiß-Kiefer-Straße
Hausnummer: 24
Postleitzahl: 76229
Stadt: Karlsruhe-Grötzingen
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Kreis: Karlsruhe (Stadtkreis)
Gemeinde: Karlsruhe
Wohnplatz: Grötzingen
Wohnplatzschlüssel: 8212000020
Flurstücknummer: 552
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(7559): Fachwerkhaus Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(7559): Fachwerkhaus Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(7559): Fachwerkhaus Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

keinekeine
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Bauphasen(7559): Fachwerkhaus Bauphasen

Kurzbeschreibung der Bau-/Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen:

Das zweigeschossige Fachwerkhaus auf einem massiven Sockel, mit Geschossvorstößen und Krüppelwalmdach wurde 1686(d) errichtet. Das Gebäude ist baulich mit dem Wohnhaus mit Ladengeschäft, Hausnummer 22 (Massivbau aus dem 19. Jahrhundert) verbunden.
Im Jahr 2002 wurde das Fachwerkhaus umgebaut und saniert.


1. Bauphase:
(1686)
Errichtung des Gebäudes (d).
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine

2. Bauphase:
(2002 - 2004)
Umbau und Sanierung. Dabei wurde das Dachgeschoss zu Wohnzwecken ausgebaut.(a)
Betroffene Gebäudeteile: keinekeine
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Besitzer(7559): Fachwerkhaus Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Ansicht von Südost 2003
 / Fachwerkhaus in 76229 Karlsruhe-Grötzingen
Nordansicht 2003 / Fachwerkhaus in 76229 Karlsruhe-Grötzingen

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Baudokumentation und Dendro-Untersuchung
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Beschreibung(7559): Fachwerkhaus Beschreibung

Umgebung, Lage: Das Gebäude ist an der Schultheiß-Kiefer-Straße, am nördlichen Rand des Altstadtkerns von Grötzingen gelegen.
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Dorf
Bauwerkstyp:
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Bei dem Gebäude handelt es sich um ein giebelständiges zur Straße stehendes, verputztes Fachwerkhaus mit Satteldach und straßenseitigem Krüppelwalm. Nördlich des Hauses befindet sich eine Hofeinfahrt. Über dem mit Rundbogen überspannten Kellerabgang befindet sich ein mit einer Dachabschleppung überdeckter nachträglicher Anbau. Südseitig ist das Gebäude direkt mit dem Nachbargebäude Hausnummer 22 zusammengebaut. Rückseitig steht es frei.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Die zur Hofeinfahrt orientierte Traufseite ist Erschließungsseite des Gebäudes mit Hauseingang und Abgang zum Keller. Die Stuben sind zur Strasse hin orientiert, darunter befinden sich die Kellerräume.
Das Gebäude besteht aus zwei Vollgeschossen und dem darüber befindlichen zweigeschossigen Dachstuhl sowie drei Kellern unter der straßenseitigen Stube und der rückseitigen Kammerzone.
Der Erdgeschoss und Obergeschoss besitzen die gleiche Zonierung, quer zum First in drei Zonen. Innerhalb der südlichen Zone wohl ein großer Saal. Es ist zwar eine Unterteilung in Stuben und Schlafkammer denkbar, wenn dann wurde jedoch die Trennwand entfernt.
Innerhalb der mittigen Zone liegt die rückwärtige Küche mit vorgelegtem Flur/Treppenhaus. Die Zone im Norden nahm 2 Kammern auf, wobei die rückwärtige Kammer nur von der Küche aus zugänglich war.
Im Dachgeschoss befinden sich zwei Kammern im Süden, der Treppenhaus in der Mitte und eine große Kammer im Norden. Der Spitzboden ist nicht ausgebaut.
Der Anbau über dem hofseitigen Kellerabgang wurde nachträglich zu einem Raum ausgebaut.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): Die Stubenzone wies in beiden Geschossen an der Nordwestecke Fenstererker mit Öffnungen beiderseits der Hausecke auf (mit 2,33 m Länge in der Giebelwand und 1,50 m Länge in der Traufwand).
Im 1. Obergeschoss ist der Treppenaufgang zum Dachgeschoss als Holzwangentreppe mit unterseitiger Verbretterung, wohl noch aus dem 18. Jahrhundert erhalten.
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
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Konstruktionen(7559): Fachwerkhaus Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach mit Schopfwalm (Krüppelwalm)
  • Dachgerüst Grundsystem
    • Balkendach mit Rofen und stehendem Stuhl
  • Decken
    • Balkendecke
    • Lehmwickeldecke
  • Holzgerüstbau
    • Unterbaugerüst
  • Mischbau
    • Unterbau aus Stein (gestelzt)
  • Verwendete Materialien
    • Backstein
    • Holz
    • Stein
  • Wandfüllung/-verschalung/-verkleidung
    • Backstein/Lehmziegel
    • Bruchstein/Wacken
Konstruktion/Material: Das Obergeschoss und 1. Dachgeschoss kragen am Straßengiebel aus. Die Außenwände sind als vollflächig verputzte Fachwerkkonstruktion. Bis auf die Schwellen (Eiche) besteht das gesamte Holzwerk aus Kiefer.
Die Fachwerkwände bestehen aus einer Schwelle über einem Bruchsteinsockel mit Rähm, Brust- und Sturzriegel. Die Gefachausmauerung besteht aus Bruchstein mit Kalkschlämmputz; nachträglich mit Backsteinen ausgemauert.
Die Decken im Erdgeschoss waren Kehlbalken mit Lemwickelausfachung und im OG teilweise Deckenbalken ohne Kerbungen für Lehmwickel.
Der Dachstuhl ist als Pfettenkonstruktion mit stehendem Stuhl ausgeführt.