"Hotel Adler", Rückgebäude
ID:
111938422620
Datum:
01.09.2011
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
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Objektdaten
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Weitere Objekte an diesem Wohnplatz
Fachwerkhaus, Nonnenhof 4 (74523 Schwäbisch Hall)
Wetzelturm, Gymnasiumstraße 1 (74523 Schwäbisch Hall)
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Bauphasen
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Kurzbeschreibung der Bau- / Objektgeschichte bzw. Baugestaltungs- und Restaurierungsphasen: Bei dem untersuchten Gebäude handelt es sich um ein Bauwerk, dass mit seinem ältesten erkannten Holzgerüst ca. Anfang des 14.Jhs. datiert. Das Erdgeschoss ist massiv gebaut, darüber erhebt sich ein zweigeschossiger Fachwerkbau. Am freien Giebel ist ein Restbestand des Fachwerkgerüstes erkennbar. Das originale Dachwerk ist weitgehend erhalten. |
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1. Bauphase:
(1314 - 1315) |
Errichtung des Gebäudes (d); Dendroproben gezogen am östlichen Fachwerkgiebel. |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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2. Bauphase:
(1431 - 1432) |
Verstärkung des Dachwerks und Anlage von Schüttböden um 1431/32 : Einbau eines Längsunterzugs mit neuen, enger gestellten Ständern sowie von Aussteifungsbändern unter der Putzschicht (d). |
| Betroffene Gebäudeteile: |
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Zugeordnete Dokumentationen
Beschreibung
| Umgebung, Lage: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Dreigeschossiger Baukörper über massivem Unterstock mit Satteldach; die Vollgeschosse sind hälftig als zweigeschossiger Massiv- bzw. Fachwerkbau ohne Auskragungen errichtet. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: | Dreizonig und zweischiffig gegliedert im Erdgeschoss mit mittig installiertem Eichenständer, der einen Längsunterzug trägt; da keine Spuren einer Längs- oder Queraussteifung erkannt wuden, wird in diesem Bereich eine offene Halle vermutet. |
| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): |
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| Bestand / Ausstattung: |
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Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Massiver Unterstock; zwei innere Eichenständern in der mittigen Längsachse tragen über kopfzoniger Schale den Längsunterzug. Darauf Quergebälk über ges. Hausbreite verlegt. Der Fachwerkgiebel kragte ehemals aus. Verstärkung des Dachwerks und Anlage von Schüttböden um 1431/32 (d). Zu diesem Zeitpunkt Einbau eines Holzgerüstes, wobei möglicherweise Teile des Massivbaus abgebrochen wurden. Neuzeitliche Veränderungen der Grundrissgliederung. Dachgiebel möglicherweise im späten 19.Jh. (s) zurückgesetzt; im 20. Jh. wohl Anlage kleinerer Raumeinheiten. Erdgeschoss: Innerhalb der Trennwand von WC- und Durchgangszone ist ca. mittig ein Eichenständer erhalten. Er trägt in einer kopfzonigen Schale einen Längsunterzug. Soweit erkennbar ist der Ständer profiliert und zeigt keine Spuren für eine Längs- oder Queraussteifung. Daraus kann geschlossen werden, dass im Erdgeschoss - zumindest in diesem Bereich - eine offene Halle angelegt war. Nach der Ständergestaltung ist es ohne weiteres möglich, dass dieser Ständer noch dem ältesten Kern zuzuordnen ist. Die Befunde weisen darauf hin, dass es sich bei den an den Ständern angrenzenden Wänden um nachträgliche Einbauten handelt. |
