Fachwerkhaus
ID:
102290954313
Datum:
08.12.2011
Datenbestand:
Bauforschung
Bauforschung
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Objektdaten
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Zugeordnete Dokumentationen
Beschreibung
| Umgebung, Lage: |
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| Lagedetail: |
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| Bauwerkstyp: |
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| Baukörper / Objektform (Kurzbeschreibung): | Zweigeschossiger Fachwerkbau über hohem Sockel mit Satteldach. |
| Innerer Aufbau / Grundriss / Zonierung: |
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| Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): |
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| Bestand / Ausstattung: |
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Konstruktionen
| Konstruktionsdetail: |
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| Konstruktion / Material: |
Der auf einem massiven Sockel errichtete Fachwerkbau besitzt einen zweistöckigen Unterbau. Darauf ist ein zur Straße giebelständig ausgerichtetes Satteldach abgezimmert. Während der Oberstock zweiseitig auskragt, beschränken sich die Überstände der Dachebenen auf den straßenseitigen Giebel. Die Auskragungen selbst erfolgen über Stichbalken, wobei aus den Ständern gearbeitete Knaggen die Überstände der vorstehenden Rähmhölzer sichern. Im Bereich der Eckauskragung ist die Jahreszahl 1557 (i) ablesbar. Bezogen auf den Unterbau handelt es sich um ein zweistöckiges Traggerüst. Während die tragenden Bundständer im Unterstock den Schwellen aufgezapft sind, stehen sie im 1. Oberstock der Dielung auf. Die Bundständer gliedern den Giebel in zwei unterschiedlich breite Abschnitte. Die Winkelsicherung des Traggerüstes erfolgt über verzapfte Streben. In leicht geschwungener Ausführung orientiert sich ihre Lage an den Bundständern, an denen sie über dem oberen Drittelspunkt ansetzen. Im Giebeldreieck sind die Zweidrittelstreben mit zusätzlichen Winkelhölzern kombiniert. Kurze, gleichermaßen zur Winkelsicherung angeordnete Fußstreben betonen ausschließlich die Fensteröffnungen. Zwischenständer, Riegel und Fensterstiele untergliedern die Wände in einzelne, mit Bruchsteinen geschlossene Gefache. Als Schmuckelemente sind die sich überkreuzenden Brüstungshölzer im Giebeldreieck zu interpretieren. In diesem Sinne sind dann auch die verzierten Knaggen und die schon oben erwähnten Winkelhölzer zu sehen. Eine besondere Beachtung verdient der Unterstock, der sich mit seinen beiden Fenstererkern deutlich von der im Oberstock ausgeführten Belichtung absetzt. Daran anlehnend ist es nicht auszuschließen, dass im Unterstock ein großer, die gesamte Giebelbreite einnehmender Raum angelegt war, während sich oben mit Stube und Kammer zwei unterschiedliche Raumeinheiten abzeichnen. |


