Objekt(9537): Sog. Schwarzer Adler Sog. Schwarzer Adler

ID: 100018172010
Datum: 21.02.2014
Datenbestand: BauforschungBauforschung
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Information(9537): Sog. Schwarzer Adler Objektdaten

Straße: Consulentengasse
Hausnummer: 11
Postleitzahl: 88515
Stadt: Biberach
Regierungsbezirk: Tübingen
Kreis: Biberach (Landkreis)
Gemeinde: Biberach an der Riß
Wohnplatz: Biberach an der Riß
Wohnplatzschlüssel: 8426021004
Flurstücknummer: keinekeine
Historischer Straßenname: keinerkeiner
Historische Gebäudenummer: keinekeine
Lage des Wohnplatzes
BW
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Objektverknüpfungen(9537): Sog. Schwarzer Adler Objektbeziehungen

keinekeine
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Objekt(9537): Sog. Schwarzer Adler Umbauzuordnung

keinekeine
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Objekt(9537): Sog. Schwarzer Adler Weitere Objekte an diesem Wohnplatz

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12
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Bauphasen(9537): Sog. Schwarzer Adler Bauphasen

1. Bauphase:
(1344 - 1345)
Abzimmerung Dachwerk (d).
Betroffene Gebäudeteile: Betroffene Gebäudeteile
  • Dachgeschoss(e)
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Besitzer(9537): Sog. Schwarzer Adler Besitzer

keine Angabenkeine Angaben
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Fotos

Consulentengasse 11, Nordostansicht / Sog. Schwarzer Adler in 88515 Biberach, Biberach an der Riß (24.06.2018 - Christin Aghegian-Rampf)

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Zugeordnete Dokumentationen

  • Bauhistorische Kurzuntersuchung Dachwerk
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Beschreibung(9537): Sog. Schwarzer Adler Beschreibung

Umgebung, Lage: keine Angabenkeine Angaben
Lagedetail:
  • Siedlung
    • Stadt
Bauwerkstyp:
  • Anlagen für Bildung, Kunst und Wissenschaft
    • Jugendhaus
  • Wohnbauten
    • Wohnhaus
Baukörper/Objektform (Kurzbeschreibung): Zweigeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau (Ständergerüst), verputzt, mit Satteldach (Dachstuhl auskragend); unter dem Putz bilden sich unter den vier Stirnhölzern der Längsunterzüge Winkelhölzer ab, die den Dachüberstand sichern.
Innerer Aufbau/Grundriss/
Zonierung:
Der Grundriss im Unterbau ist dreizonig und dreischiffig gegliedert.
Vorgefundener Zustand (z.B. Schäden, Vorzustand): keine Angabenkeine Angaben
Bestand/Ausstattung: keine Angabenkeine Angaben
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Konstruktionen(9537): Sog. Schwarzer Adler Konstruktionen

Konstruktionsdetail:
  • Dachform
    • Satteldach
  • Dachgerüst, verstärkende Einbauten
    • Kehlbalken, Kreuzbänder, Sparrenstreben etc.
    • Ständer
Konstruktion/Material: Das tragende Gerüst des Daches bildeten vier auf die Dachbalken gestellte Firstständer. Die Dachsparren sind mit dem Dachgebälk verblattet und werden am Firstpunkt durch eine Firstpfette unterstützt. Am rückwärtigen Giebel ist die Anlage eines Krüppelwalmes belegt, während am gassenseitigen Giebel ein entsprechender Walm vermutet wird.
Den Schwerpunkt der Dachaussteifung bildet die Winkelsicherung in Firstrichtung. Weit ausladende Kopfbänder überqueren zum Teil mit den Dachfirstständern überblattete Längsriegel; diese dienen neben der Längsaussteifung auch zur Unterstützung der ansonsten frei gespannten Kehlbalken. Die Bundkehlbalken sind mit den Dachfirstständern überblattet und tragen so mit den einseitigen Fußbändern zur Queraussteifung bei.
Vollständig nachvollziehbar ist der Aufbau der Markierungssysteme untereinander und innerhalb der einzelnen Sparrendreiecke. Ausgehend vom Gassengiebel, waren die einzelnen Gebinde durch eine steigende Folge von 1 bis 15 Strichkerben in ihrer Abfolge festgelegt. In den einzelnen Gebinden zeigt die Lage der Abbundzeichen eine deutliche Konzentration an einer Traufseite. Dies wird dadurch erkennbar, dass die Dachbalken wie auch die beiden Kehlbalken an den gleichen Enden markiert sind. Dies trifft im Prinzip auch auf die Sparren zu, da durch die zusätzliche Markierung der Gegensparren am Firstpunkt lediglich die Sparren eines zusammengehörenden Dachdreieckes unterschieden werden.
Inzwischen für große Teilen von Baden-Württemberg belegt, lässt sich durch die Markierungsausrichtung der Abbundzeichen die Lage der Stube im Unterbau mit hoher Sicherheit festlegen. Nach den bisherigen Ergebnissen bildet der Stubengiebel den Ausgang für die Markierungsfolge der einzelnen Gebinde untereinander, während die Stubentraufe den Bezug für die Ausrichtung der Abbundzeichen innerhalb der Sparrendreiecke bildet.